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Die aktuelle Spamproblematik

Maßnamen gegen Spam

Aktive Bekämpfungsmaßnahmen, z.B. weltweite gesetzliche Vorgaben mit entsprechenden Sanktionen, sollten jetzt beschlossen werden. Uns bleibt im Allgmeinen nur, uns passiv zu schützen.

Wenn Sie auch eine unannehmbare Menge an Müll-Mails erhalten, prüfen Sie bitte folgende Punkte, ob sie auf Sie zutreffen:

Falls etwas davon auf Sie zutrifft, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an dialog im netz (Ihr Ansprechpartner: Jürgen Pötschik). In den meisten Fällen können wir helfen. Kontakt

Mail-Würmer und Server-Einstellungen

Wer heutzutage sein Mailpostfach öffnet, sieht sich mit einer Ladung elektronischen Mülls konfrontiert. Inzwischen ist das Ausmisten entweder zur täglichen Routine geworden, oder man hat sich einen Spam-Filter bei seinem Provider installieren lassen oder pflegt ihn gar auf dem eigenen Rechner. Die Versendung der zwielichtigen Angebote scheint sich für die Massenmail-Versender zu lohnen.

Seit Mitte 2003 hat die Spamplage eine weitere Facette erhalten. Die Trojaner, die sich weltweit in Rechner einnisten und weiterverbreiten, mixen alle Adressen, die sie gesammelt haben, in immer neuen Kombinationen und setzen sie in die Felder „Absender“, „Empfänger“ und „Envelope-to“. Daher kann es passieren, dass Sie von Ihrem eigenen Account Müll-Mails erhalten, die Sie nie versendet haben. Die Absender der Spam-Mails sind gefälscht. Daher hat es wenig Sinn, Müll-Mails nach Absenderadressen zu filtern. Es sind immer andere, und irgendwann landet ein Freund, Kunde oder Sie selbst im "Trash-Filter".

Auf Serverseite erkannte Spam-Mails werden in einen eigenen Spamverdacht-Ordner verschoben oder kommentarlos gelöscht.

Auch werden Mails an Postfächer gesandt, die gar nicht existieren. Werden diese Mails nicht von Spam-Filtern als solche erkannt, werden sie an den vermeintlichen Absender „zurückgesandt“ mit einem Betreff wie

„Invalid Email Address”,
„Returned mail: User unknown”,
„Delivery Failure…”

Von: „MAILER DAEMON” oder „Postmaster u.s.w.

Die “BOUNCE”-Mails (unzustellbare Mails) werden wiederum an nicht existierende Adressen gesendet, sodass eine Spam-Mail sich unter Umständen vervielfacht und das Problem der Massenversendungen und damit der Belastung des Netzes verschärft.

Abhilfe schaffen können die Internet Service Provider, indem sie die Bounce-Einstellungen so ändern, dass sie keine Antwort-Mails mehr versenden; jedoch gilt bisher die RFC-821-Regel::

Kann ein Mail-Server eine Mail [...] nicht zustellen, muss er den Absender über dieses Problem informieren (RFC-821, Seite 22). Dies geschieht normalerweise in Form einer so genannten Non-Delivery-Notification (NDN)... [Heise]

Was Sie selbst tun können: Benutzen Sie nie Autoresponder!

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dialog-im-netz.de · Jürgen Pötschik
Dorfstr. 31 A · 21376 Eyendorf
(ab 1.7.10: Prießeck 8 · 29459 Clenze)
Tel. Hamburg 040-49 66 38 · Tel. Eyendorf 04172-98 80 35