Die aktuelle Spamproblematik
Maßnamen gegen Spam
Aktive Bekämpfungsmaßnahmen, z.B. weltweite gesetzliche Vorgaben mit entsprechenden Sanktionen, sollten jetzt beschlossen werden. Uns bleibt im Allgmeinen nur, uns passiv zu schützen.
Wenn Sie auch eine unannehmbare Menge an Müll-Mails erhalten, prüfen Sie bitte folgende Punkte, ob sie auf Sie zutreffen:
- Empfangen Sie noch alle Mails, die an [alle Adressen]@IhreDomain gesendet werden (Catchall)?
Dann wird es Zeit diese Funktion zu deaktivieren und nur die Mailadressen einzustellen, über die wirklich an Sie geschrieben wird. - Bietet Ihr Provider eine Spamfilter-Funktion an?
Aktivieren Sie sie. Sie sollten die ausgefilterten nicht sofort löschen, sondern sie in ein eigenes Verzeichnis verschieben lassen, um sie nach eventuellen "Falsch-Positiven" durchsehen zu können. - Schützen Sie sich davor, dass "Trojaner" von Ihrem Rechner aus Spam-Mails versenden können? Installieren Sie ein Programm, das die Autostart-Einträge überwacht. Trojaner sind darauf angewiesen, mit dem System zu starten.
- Stehen Ihre Mailadressen im Internet in "Klarschrift"? Verstecken Sie Ihre Mailadressen sicher gegen Harvester.
- Posten Sie in Newsgroups? Benutzen Sie ausschließlich Einmal-Mailadressen. Damit können Sie noch einige Zeit nach dem Posting persönliche Mails lesen, die Spam-Mails, die bald darauf einsetzen und viele Jahre lang Ihre Mailadresse verseuchen, können Sie dann kalt lassen.
Falls etwas davon auf Sie zutrifft, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an dialog im netz (Ihr Ansprechpartner: Jürgen Pötschik). In den meisten Fällen können wir helfen. Kontakt
Mail-Würmer und Server-Einstellungen
Wer heutzutage sein Mailpostfach öffnet, sieht sich mit einer Ladung elektronischen Mülls konfrontiert. Inzwischen ist das Ausmisten entweder zur täglichen Routine geworden, oder man hat sich einen Spam-Filter bei seinem Provider installieren lassen oder pflegt ihn gar auf dem eigenen Rechner. Die Versendung der zwielichtigen Angebote scheint sich für die Massenmail-Versender zu lohnen.
Seit Mitte 2003 hat die Spamplage eine weitere Facette erhalten. Die Trojaner, die sich weltweit in Rechner einnisten und weiterverbreiten, mixen alle Adressen, die sie gesammelt haben, in immer neuen Kombinationen und setzen sie in die Felder „Absender“, „Empfänger“ und „Envelope-to“. Daher kann es passieren, dass Sie von Ihrem eigenen Account Müll-Mails erhalten, die Sie nie versendet haben. Die Absender der Spam-Mails sind gefälscht. Daher hat es wenig Sinn, Müll-Mails nach Absenderadressen zu filtern. Es sind immer andere, und irgendwann landet ein Freund, Kunde oder Sie selbst im "Trash-Filter".
Auf Serverseite erkannte Spam-Mails werden in einen eigenen Spamverdacht-Ordner verschoben oder kommentarlos gelöscht.
Auch werden Mails an Postfächer gesandt, die gar nicht existieren. Werden diese Mails nicht von Spam-Filtern als solche erkannt, werden sie an den vermeintlichen Absender „zurückgesandt“ mit einem Betreff wie
„Invalid Email Address”,
„Returned mail: User unknown”,
„Delivery Failure…”
Von: „MAILER DAEMON” oder „Postmaster u.s.w.
Die “BOUNCE”-Mails (unzustellbare Mails) werden wiederum an nicht existierende Adressen gesendet, sodass eine Spam-Mail sich unter Umständen vervielfacht und das Problem der Massenversendungen und damit der Belastung des Netzes verschärft.
Abhilfe schaffen können die Internet Service Provider, indem sie die Bounce-Einstellungen so ändern, dass sie keine Antwort-Mails mehr versenden; jedoch gilt bisher die RFC-821-Regel::
Kann ein Mail-Server eine Mail [...] nicht zustellen, muss er den Absender über dieses Problem informieren (RFC-821, Seite 22). Dies geschieht normalerweise in Form einer so genannten Non-Delivery-Notification (NDN)... [Heise]
Was Sie selbst tun können: Benutzen Sie nie Autoresponder!
Harvesterschutz
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Pressetexte
harvester protection (en)