Kurzmitteilung (Fachpublikum)

Ärgernis: Spam im Postfach. Woher bekommen die Spammer eigentlich die ganzen Mailadressen? Automatische Programme (sogenannte Harvester) durchkämmen das Internet wie eine Erntemaschine. Ähnlich wie bei den Robots der Suchmaschinen werden hier aber nur die Mailadressen ausgewertet und in der Datenbank des Spammers abgelegt. Ein kleines Java-Skript von Jürgen Pötschik kann hier helfen. Der Harvesterschutz auf der Seite http://dialog-im-netz.de/harvester verhindert, dass der Robot die Mailadresse zu sehen bekommt. Der normale Internetsurfer hingegen bekommt die Seite mit den e-Mail-Links zu sehen.

Kurzmitteilung (Populär)

Unerwünschte Werbung (Spam) im e-Mail Postkasten. Wer sammelt eigentlich die ganzen Mailadressen? Findige Techniker setzen dazu kleine Programme ein, die selbständig im Internet alle Seiten absuchen. Wird auf der Seite eine Mailadresse gefunden, so landet diese sofort im Postverteiler des Spam-Versenders. Die Programme (auch "Harvester" = Erntemaschine genannt) arbeiten vollautomatisch, ähnlich wie die Programme der Suchmaschinen.

Aber man kann sie überlisten: Jürgen Pötschik bietet auf seiner Seite http://dialog-im-netz.de/harvester einen Schutzschirm gegen Harvester an. Das Programm arbeitet wie eine Tarnkappe und versteckt die Mailadresse vor dem Harvester. Der normale Internetsurfer jedoch kann die Adressen normal sehen und anklicken.

Langtext

Spam Mail schon im Ansatz ersticken: Harvesterschutz

Unerwünschte Werbung im e-Mail-Postfach ist inzwischen zum größten Ärgernis bei der Nutzung des Internet geworden. Doch woher haben die dubiosen Mail-Versender überhaupt die Adressen? Es gibt automatische Programme, die ähnlich wie Suchmaschinen vorgehen: Sie besuchen Internetseiten und analysieren diese auf enthaltene e-Mail Adressen. Diese Programme sind virtuelle Erntemaschinen, die auf allen gefundenen Seiten die Mailadressen abernten. Daher werden Sie auch mit dem englischen Begriff "Harvester" (Erntemaschine) bezeichnet.

Für den Besuch in Newsgroups kann man sich notfalls eine nichtexistierende Mail-Adresse anlegen, bei der eigenen Homepage ist dieses Vorgehen jedoch nicht sinnvoll. Schließlich will der Webmaster die Site meist auch als Werbung für Neukunden nutzen, und die sollen ihn ja per e-Mail erreichen können.

Diese Situation hat ein findiger Webmaster aus Hamburg nun in Angriff genommen. Er setzt auf seinen Seiten ein Skript ein, das die Harvester austrickst und Ihnen kein Futter mehr liefert. Im Quellcode findet man keine vollständige E-Mail-Adresse. Diese wird erst bei der Ausgabe im Browser zusammengesetzt und ist dann auch anklickbar.

Für Webmaster die nicht selbst ein solches Programm schreiben wollen, bietet Jürgen Pötschik auf seiner Website http://dialog-im-netz.de/harvester einen Installationsservice für das Anti-Harvester Skript an.